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<title>Weinwelt von Michael</title>
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<description>Alles rund um den Wein - viele persönliche Verkostungserfahrungen und mehr</description>
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<title>1995 Cheval Blanc – Bordeaux (Top of the Pops)</title>
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<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>91 Punkte</strong> – Vielleicht kam dieser Beau, dieser weichgespülte Jüngling nach diesem Kerl von Wein in der Bewertung etwas schlecht weg, denn irgendwie hätte ich lieber den 1982er Gruaud Larose weiter getrunken, als diesen Wein, der einem dieser bildschönen Hugo (Boss)-Bubi-Models auf dem Laufsteg in Paris gleicht, denen zwar auch die Mädels zu Füßen liegen, aber die sooo schön sind, dass man sie als Mann eigentlich nicht ernst nehmen kann – glatt und septisch eben.<span style="mso-spacerun: yes">  </span>Zu Beginn laktische Noten in der Nase, dann viel Kirsch durchzogen mit Eukalyptus. Einerseits sehr weich am Gaumen, mit sahnigem Schmelz und Noten von Heidelbeerkuchen mit Schmand, andererseits mit sehr lebendiger Säure, die etwas außen vor steht. Modern gemachter Wein, der jetzt schon getrunken werden kann, aber leider hinten heraus nicht ganz das halten kann, was die fruchtige Aromatik zu Beginn verspricht. Klingt vielleicht alles etwas negativ, aber 91 Punkte sind ja nicht schlecht – oder? Obwohl bei dem Preis?</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:39:06 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1982 Chateau Gruaud Larose – Bordeaux (Top of the Pops)</title>
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<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>97 Punkte</strong> – Rrrrh, what a man, die Damenwelt wäre wohl begeistert, denn dieser Stoff ist der Wein gewordene Sean Connery, eine Mischung aus Kerl und Gentleman, aus schottischer Derbheit und weltgewandtem Auftreten, einem von der Natur gegerbtem Gesicht mit spitzbübischem und verführerischem Lächeln. Für mich ist dieser Wein der Inbegriff eines klassischen Bordeaux; intensive Nase mit Noten von Speck und Rauch; einerseits urwüchsig, fast animalisch, andererseits mit viel Charme und Finesse. Am Gaumen immer noch unglaublich jung, mit viel Kraft, Druck und kernigem Körper – hat einen mächtigen Bums würde man wohl beim Rugby oder Fußball sagen. Dazu passen die ledrigen Noten genauso gut wie die schwarzen Beeren und die getrockneten Kräuter- und Lorbeernoten. Bei so einem Wein geht bei mir die Hand permanent zum Glas, aber es gibt auch Momente, da sitzt man fast meditativ in der Ecke und genießt die aromatische Länge jedes Schlucks.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:36:29 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1937 Chateau Climens – Barsac (Top of the Pops)</title>
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<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>95 Punkte</strong> – Beim Climens hatten wir dann endgültig funkelnd süße Cola im Glas. Bereits beim ersten Schnuppern war klar, das ist eine kleine Aromenbombe, die aber zur Zündung noch viel Luft brauchte. Bedingt durch eine heftige Druckwelle werden die Aromen an den Gaumen gepresst. Sehr süßer und voluminöser Eindruck, aber trotz dieser power, die auch für einen so alten Süßwein absolut beeindruckend ist, hat mir der vorhergehende 21er Doisy Daene auf Grund seiner Differenziertheit und Eleganz einen Hauch besser gefallen. </p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><p> </p></p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:35:09 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1921 Chateau Doisy Daene – Barsac (Top of the Pops)</title>
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<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>97 Punkte</strong> – Alte Süßweine sind ein Kapitel für sich, in ihrer Jugend kann ich selten etwas mit ihnen anfangen, selbst „midage-Ausgaben“ zeigen nicht häufig das, was diese „alte Dame“ an Komplexität, Eleganz und Genuss ausstrahlte. Der Anblick im Glas wird ungeübte Altweintrinker eher abschrecken, denn es sah so aus, wie das Mixgetränk, das man den Japaner immer andichtet: ein Mix aus Cola, Weißwein und Wasser. In der Nase der totale „Nasenbär“, denn diese Melange aus frisch geröstetem Malz und vielen, vielen getrockneten Kräutern erinnert mich einerseits an Kräuterlikör, andererseits an eine Mischung aus Kinderhustensaft und Colaflaschen von Haribo. Ja, ja ich weiß, das ist keine professionelle Weinbeschreibung, aber muss es auch nicht ;-) Am Gaumen nicht minder interessant - man gleitet nach jedem Schluck mit der Zunge über die Lippen, um noch mal die gewonnenen Sinneserlebnisse Revue passieren zu lassen. Zunächst ein furioser Auftakt mit viel Karamell, dunkler Edelschokolade und malzigen Kräuterbonbons. Dann wird der Eindruck etwas „leiser“, der Wein gewinnt weiter an Komplexität (mit feiner Rosenaromatik) und Eleganz, um sich in einem nicht enden wollenden Abgang nur ganz, ganz langsam zu verlieren. </p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:31:08 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1947 + 1943 Gröver Engelberg Riesling naturrein, Drei Giebelhaus Kellerei – Mosel (Top of the Pops)</title>
<link>http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=482</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>90 Punkte ??</strong> - Auch der 2. Weißweinflight<span style="mso-spacerun: yes">  </span>war ein Knaller, denn als Roman Niewodniczanski von Van Volxem uns fragte, was wir von den beiden vor uns liegenden Weinen halten würden und was wir glaubten, wie alte diese Weine sind, griffen wir schon alle in die etwas älteren „Kisten“, aber dass wir hier einen „gewöhnlichen“ 1943er und 1947er Moselriesling vor uns hatten, auf diese Idee konnte keiner kommen. Aber um diese beiden Weine rankte sich noch eine weitere schöne Geschichte, denn Roman erzählte, dass ein ehemaliger polnischer Mitarbeiter, der jetzt bei einer Baufirma arbeitete eines Tages anrief und berichtete, dass man beim Erdaushub eines bereits vor vielen, vielen <span style="mso-spacerun: yes"> </span>Jahren abgebrochenen Hauses auf alte Flaschen gestoßen war. Die Weine der heute<span style="mso-spacerun: yes">  </span>nicht mehr existierenden „Drei Giebelhaus Kellerei“ wurden so aus ihrem „Gefängnis“ gerettet, in dem sie über Jahre, Jahrzehnte unter einem absoluten Vakuum und ohne jeden Lichtstrahl zugebracht hatten. Auch wenn diese idealen Bedingungen sicherlich besonders günstig waren, ist es dennoch faszinierend, dass ein naturreiner Riesling, der in diesen Kriegs-bzw. Nachkriegsjahren garantiert ohne besondere Technikausstattung absolut natürlich vergoren wurde, heute noch eine solche Performance hinlegt. </p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" /><p> </p><p /><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die 43er Ausgabe des Trabener Geispfad (so hieß zumindest damals das Teilstück der heute leider flurbereinigten und somit namentlich nicht mehr existierenden Lage) war zu Beginn etwas rauchig in der Nase, auch etwas medizinal, mit leichten Noten von Nagellack, was jedoch mit der Zeit verflog. Am Gaumen hat mich die glockenklare (kühl und klar wie ein Gletschersee) Art begeistert. Der Wein hat immer noch eine tolle Struktur, ist mineralisch und etwas sehnig, so wie der Marathonläufer, der einmal um den Gletschersee läuft. Gut zu Gesicht standen dem Wein auch die feinen, sehr dezenten Citrusnoten. </p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" /><p> </p><p /><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die 47er Ausgabe war etwas barocker, in der Nase zu Beginn ein Mix aus Misthaufen und Pfefferminz – klingt lustig, aber manchmal ist es wirklich schwer die erlebten Eindrücke zu assoziieren. Beim Trinkgenuss kamen dann Eindrücke von frischer Maracuja und einer gewissen Kräutrigkeit (frische Bergkräuter) hinzu. Stämmiger Stoff, der leider im Abgang dann etwas kurz ist. </p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" /><p> </p><p /><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mit der Bepunktung der beiden Weine ist das so eine Sache - absolut gesehen liegt so ein Wein knapp unter 90 Punkten,<span style="mso-spacerun: yes">  </span>betrachtet man jedoch z.B. die Relation aus Alter und Frische, dann strebt das Ganze<span style="mso-spacerun: yes">  </span>in Richtung Höchstmarke. Letztlich habe ich versucht alle Aspekte in die Bewertung einzubeziehen, auch die Freude beim Trinken … und diese alte Knochen „liefen“ unglaublich gut, wobei mich die Leichtigkeit und Frische des 43er (bei 10,5% Alc.) etwas mehr begeistert hat, als die aromatische Fülle des 47er (11,0% Alc.). </p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:26:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1955 Le Montrachet - Vandermeulen - Burgund (Top of the Pops)</title>
<link>http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=481</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>93 Punkte</strong> – Der 1955er Le Montrachet aus der Vandermeulen-Abfüllung wirkte da deutlich schlanker, aber auch klarer. Als der Wein in Glas kam, hatte er eine leichte Spritnase und  Anklänge von frisch lackierten Fingernägeln (nur konnte ich nicht  die Dame ausmachen, die ihn gerade aufgetragen hatte) – doch dieser Eindruck verflog. Einige am Tisch diskutierten auch über einen kleinen (Kork-)Böchser, aber ich glaube, dass der Wein einfach etwas Luft und Zeit (die ihm einige nicht ausreichend gaben) brauchte, um sich zu entfalten. Mir gefiel insbesondere die elegante Leichtfüßigkeit, mit der er dann über die Zunge tanzte. Der Wein war dabei so unglaublich mineralisch und immer noch straff, sodass man einen völlig anderen Eindruck hatte, als die 55 Jahre, die zwischen dem Jahrgang auf Etikett und der subjektiven Wahrnehmung lagen.<span style="mso-spacerun: yes">  Sehr klar, stringent und herrlich elegant - Jil Sander in Perfektion, aber wer kennt diese Mode im Original noch.</span></p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 23:58:45 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1947 Le Montrachet - Vandermeulen - Burgund (Top of the Pops)</title>
<link>http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=480</link>
<description><![CDATA[<p align="justify"><br /></p><p align="justify"><strong>90 Punkte</strong> - Mit dem 1.Weißweinflight war auch sofort klar, warum diese Probe Top of the Pops hieß; einen 1947er Le Montrachet aus einer Vandermeulen-Abfüllung hat man wirklich nicht alle Tage im Glas. Aber dass im Nachbarglas dann auch gleich noch das 1955er Pendant steht, ist ein Glück, das nicht vielen Weinfreunden beschieden sein dürfte.  Aber gerade bei solchen Flaschen zeigt es sich mal wieder, wie wichtig das „blinde“ verkosten ist, denn jeder halbwegs weininteressierte Mensch erstarrt schon beim Anblick einer solchen Flasche, geschweige denn, dass man sie als Doppelpack ins Glas bekommt. Der 1947er war bernsteingelb, verströmte in der Nase leichte Nussnoten, am Gaumen zeigte er einen cremigen Schmelz, wirkte aber auch etwas stumpf. Im Geschmack erinnerte er mich ein wenig an die Orangensticks, die es mal vom Schokoladenhersteller „Sprengel“ gab (ich glaube, heute gibt es weder die Sticks noch Sprengel mehr) und die ich als Kind sehr mochte. Die Art der Aromatik lässt wohl den Schluss zu, dass das Traubenmaterial einen recht hohen Anteil an Botrytis hatte, dies erklärt vielleicht auch den Hauch an flüchtiger Säure, den dieser barocke, etwas in die Jahre gekommene Brocken verströmte. </p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 23:51:23 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>1993 Eitelsbacher Karthäuserhofberg, Karthäuserhof - Mosel  (Top of the Pops)</title>
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<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br /></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>92 Punkte</strong> - Sozusagen<span style="mso-spacerun: yes">  </span>zur Einstimmung gab es den einzig „offen“ ausgeschenkten Wein an diesem Abend. Aus der Magnum kam ein prachtvoller 1993 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Auslese Goldkapsel ins Glas. Mich faszinierte insbesondere sein glockenklarer Ausdruck. Am Gaumen immer noch unglaublich saftig, dicht und jung, mit viel gelben (kandierten) Früchten und deutlichen Ananasanklängen. Neben einem wirklich schönen Spiel zwischen Süße und Säure, zeigt dieser immerhin schon 17 Jahre alte Riesling eine Mineralität, die vom Feinsten ist, und da er erst am Beginn seiner Reife ist, dürfte man noch viele, viele Jahre ganz viel Freude an diesem Musterexemplar haben. </p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 23:47:25 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>Top of the Pops Weinprobe </title>
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<description><![CDATA[<p align="justify" /><p align="justify">Der Wineterminator hatte zur Top of the Pops Probe eingeladen und von nah und fern kamen sie, die genussverliebten Weinfreaks. Nicht nur die Weine waren an diesem Abend besonders spannend, sondern auch die Gespräche darüber. Die Küche des mir besonders lieb gewordenen Düsseldorfer Restaurants „Schorn“ leistete ebenfalls einen tollen Beitrag zum Gelingen dieses Abends. </p><p align="justify">In den nächsten Tagen folgen die einzelnen 2er- flights - es wird spannend ....</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 23:38:16 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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<title>2008 Wiltinger Braunfels, Van Volxem - Saar</title>
<link>http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=477</link>
<description><![CDATA[<p align="justify"><br /></p><p align="justify"><strong>90 Punkte</strong> - Habe gerade dieses wirklich leckere Teil im Glas. Das ist Rieslingfreude pur. Ungemein trinkig und Schiefer-lutsch-Spaß pur. Besonders willkommen sind mir die 11,5% Alkohol; der Wein animiert. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen zu so später Stunde nur ein Glas zu trinken, aber der ist so gut, dass ich die halbe Flasche schon leer habe. Die wirklich tiefe Mineralik spielt mit einer feinen, fruchtigen (viel Weinbergspfirsich) Süße, die einerseits durch eine richtig schön eingebundene Säure gut abgepuffert ist und andererseits auch aromatisch durch Jod- und herbe Kräuteraromen (z.B. Salbei) geschmacklich nicht im Vordergrund steht. Ich glaube, dass dieser Stoff sehr viel länger tollen Genuss bietet als die allenthalben angegeben Trinkfenster 2009-2012/13. Dieser Stoff hat genug Substanz, dass er auch in vielen Jahren noch Spaß macht. Für die ca. 14 Euronen, die er kostet, ist das richtig tolles Kino und ich wette darauf, dass er in Blindverkostungen so manches Großes/Erste Gewächs in den Schatten stellt. In der Art und in der Aromatik erinnert er mich an einen Basiswein von Knebel (Mosel), der mich  vor ein paar Jahren ebenfalls so begeistert hat. Für mich sind das glatte 90 Punkte.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 00:53:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>MQuentel</dc:creator>
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